Mona Habib:

Dieser Name spricht in der orientalischen Tanzszene für sich! Seit nunmehr 20 Jahren arbeitet Mona als Dozentin, Choreographin und Tänzerin in ganz Europa. Als Halbägypterin gehörte der Tanz schon von klein an zu ihrem Leben. Bereits mit elf Jahren begann sie Standard- und Lateinamerikanische Tänze, Jazz und Modern Dance, und später auch Flamenco zu erlernen.
Es folgten Jugendtanzwettbewerbe, Preise und Fernsehauftritte. Später entdeckte sie, daß ihre wahre Leidenschaft doch dem orientalischen Tanz gehörte, und so startete sie 1985 ihre orientalische Tanzkarriere, die sie seither durch ganz Europa führt. Geprägt von ägyptischen Meistern dieser Kunst, wie Mahmod Reda, Raquia Hassan, Farida Fahmi, Nelly Mazloum u. a., identifiziert sie sich heute besonders mit dem jungen kairoer Stil. Sie vereint ägyptisches Tanzgefühl, die Liebe und Leidenschft für diese Kunst mit einem professionellen Tanzstil, den sie mit viel Humor, Geduld und Präzision an ihre SchülerInnen weitergibt.

1997 brachte sie mit der Show „Ägyptisches Tanztheater gestern und heute“ ihre erste Eigenproduktion im Gasteig (Black Box) auf die Bühne. Seit vielen Jahren arbeitet Mona mit ihrer Kollegin Eva Stehli-Attia zusammen. Dabei entstanden die beiden erfolgreichen Coproduktionen „Nile by Night 1999“ und „Nile by Night 2000“. Die gemeinsame Bühnenarbeit setzte sich in Zusammenarbeit mit Yoyo Kellerer und Antje Krämer (Regie), mit der außergewöhnlichen Show „Oriental Women’s Power fort (Deutschland, Österreich, Schweiz) und wurde von Publikum und Presse hochgelobt.

Hier in Deutschland aufgewachsen war für Mona die arabische Musik oft die einzige stets präsente Verbindung zu ihren ägyptischen Wurzeln, wodurch eine besonders tiefe Sehnsucht
und Liebe zu dieser Musik reifte. Noch heute prägt die Affinität zu Oum Kalthoum, Abdel Halim Hafez und Mohamed Abdel Wahab ihren Tanz.

 

 
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