Oriental Womens Power: Aktuelle Tourneedaten hier
     
 
 
         
 

Die etwas andere orientalische Tanzshow der besonderen Art:

Oriental Women's Power ist eine orientalische Tanzperformance im Zeitgeist des 21. Jahrhunderts. Hochkarätiger "Orientalischer (Bauch)Tanz" fusioniert mit zeitgenössischen und ethnischen Tänzen, so daß nicht nur die Liebhaber der orientalischen Tanzszene auf ihre Kosten kommen.

Oriental Women's Power bringt völlig neue Dimensionen in die orientalische Tanzshow. Geprägt von Tiefgang und von professioneller tänzerischer Ausdruckskraft, wird das Thema "Frau" aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Mal humoristisch und trotzdem kritisch, mal dramatisch und experimentell, bleibt dem Zuschauer die verspielte Schönheit der Frau und die glitzernde Exotik des Orients dennoch nicht verborgen.

Oriental Women's Power unter der Regie von Antje Krämer wird von drei in ihrem Genre weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannten Künstlerinnen Mona Habib, Yoyo Kellerer und Eva Stehli-Attia präsentiert, die sich zu diesem bisher einzigartigen Tanz-Projekt zusammengeschlossen haben.

Oriental Women's Power: Ein Abend geballter Frauenpower - weiblich, sinnlich, kraftvoll.

Pressestimmen:

ORIENTAL WOMEN'S POWER
Ein faszinierender Abend mit den Tänzerinnen Mona Habib, Eva Stehli-Attia und Yoyo Kellerer

... schon der Titel sagt mir: "Für die Show muß ich Tickets haben." Zum Glück habe ich eine Freundin vor Ort, die sich - wie ich - mit orientalischem Tanz und der Faszination des Morgenlandes beschäftigt.

Die Atmosphäre im Theater war sehr angenehm, da es sich um eine dieser kleinen Kunstbühnen handelte (Vollmarhaus, Oberanger in München). Da wir nur wußten, daß nun drei Akte vor uns liegen würden, waren wir schon sehr gespannt, als sich der Vorhang hob.

Pünktlich um 20.30 Uhr geschah dies dann auch und gleich wurden wir in ein Geschehen integriert, das drei Frauen bei der Hausarbeit zeigt - ein wohlbekanntes Bild. Bügeln, Boden schrubben und aufräumen ist eben im Takt viel angenehmer und so entsteht durch Schnipsen, Klopfen und Klatschen eine Melodie, nach der sich die Drei - auch in ihren Putzgewändern und Kopftüchern - rhythmisch bewegten; man wurde direkt in die Komplizenschaft mit hineingezogen und wiegte sich automatisch in den Bewegungen mit. Auch als die Szene dann wechselte und eine Persiflage auf die Werbung eines Mannes zeigte oder den Auftritt von "Madame", die ihre beiden "Putzteufelchen" beim munteren Reigen erwischt und hinausjagt, um sich dann selbst dem Rhythmus hinzugeben, wurde die Betrachterin - der Anteil an männlichen Zuschauern ließ sich an einer Hand abzählen und sollte, in diesem Satz erwähnt, genug sein - in die Entwicklung der Emotionen hineingezogen.

Die erste Pause war da - es waren 45 Min. vergangen - und wir konnten es nicht glauben, denn immer noch hielt uns die Stimmung gefangen.

Im zweiten Akt wurden nun die verschiedensten "Frauenschicksale" in Tanzform verdeutlicht, wobei einem jede einzelne Darstellung unter die Haut ging. Ob es nun die eher leicht, freudige Eröffnungsnummer, die dann in einen horrorartigen Abgrund endete oder das in devotem Schleichen zeigende Elend einer Knechtschaft und ihrer evtl. Erlösung war. Die Zigeunerin, die zwar stolz und aufrecht ihr Leben zu tanzen schien läßt einem aber ebenso ihr Unglück fühlen, wie die - wohl vom Sufismus inspirierte - totalitäre Darstellung von Selbstaufgabe, damit aus dem Zusammenbruch ein neuer Anfang gemacht werden kann; alle Darbietungen waren so überzeugend, daß man den Schmerz einer jeden Einzelnen mitfühlen und mittragen konnte.

Wiederum nach 45 Min. kam eine Pause und wir gingen diesmal etwas stiller ins Foyer, da uns diese Vorführungen eher zum Nachdenken als zum Schwatzen animierten.

Der dritte Teil war nun jeder Tänzerin einzeln gewidmet; jede trug in ihrem eigenen Stil die verschiedensten Raks Sharki vor und faszinierte somit das Publikum - hier war ich mal wieder froh nicht entscheiden zu müssen, wer mir von den Dreien am meisten imponiert hatte; jede wirkte auf ihre ureigenste, weiblich, kraftvolle Art auf das Publikum und überzeugte und verehrte es dabei. Denn so bin ich mir an diesem Abend vorgekommen: Wie eine orientalische Königin, zu deren Ehre die besten Tänzerinnen auftraten.

Es ist selten, daß eine Tanz- oder Theateraufführung, von der man nicht viel weiß, soviel Freude und Glücksgefühl erzeugen kann - bei mir hat es dieser Abend getan.

Kritik: Auszug aus der Fachzeitschrift "Tanz Oriental", Ausgabe Nr. 52,
April 01:

Jeder Akt dieser "etwas anderen orientalischen Tanzshow der besonderen Art" hat seine eigene Dramaturgie und könnte für sich alleine stehen, zusammen offenbaren sie die Vielseitigkeit der Künstlerinnen, die ein stimmiges Konzept unter gekonnter Regie zu einer nahezu ausgereiften Produktion ausarbeiteten (die nicht immer optimale Beleuchtung liegt sicher in der Örtlichkeit begründet). Ich wünsche ihnen, daß die Vorstellungen in Rosenheim, München und Salzburg nicht die einzigen bleiben, sondern den Beginn einer langen Aufführungsreihe markieren, denn es gäbe noch viele in Deutschland und anderswo, die sich von dieser Darreichungsform des orientalischen Tanzes, die Nummernshow und das bebilderte Märchen weit hinter sich läßt, inspirieren lassen könnten.


Auszug aus der Fachzeitschrift "Halima" 3/01:

........die einen sind begeistert nach der Premiere in München noch zu den Abstechern nach Rosenheim und Salzburg gefahren, um die Show noch und noch einmal zu sehen.....Die Idee, den Orientalischen Tanz mit Theaterelementen zu verbinden, ist gelungen. Eva Stehli-Attia, Mona Habib und Yoyo Kellerer haben sich in die Herzen vieler ZuschauerInnen getanzt. Eine Show , die Spaß macht, die Phantasie anregt und neue Maßstäbe setz


Auszug Tageszeitung Karlsruhe "Kulturfächer":

"Oriental Women's Power" in drei Teilen haben Mona Habib, Eva Stehli-Attia und Yoyo Kellerer gezeigt und dabei die gängigen Erwartungen der Zuschauer gehörig auf en Kopf gestellt. Denn wer Bauchtanz bisher nur als Showeinlage, etwa auf Firmenfesten, kennen gelernt hatte, wurde im Tollhaus schon nach wenigen Minuten eines Besseren belehrt. Eines viel Besseren!...........Hier geht der orientalische Tanz Fusionen mit modernsten Musikstilen ein: Afroklänge, Technoanmutungen, Funkrhythmen und sogar spanische Folklore werden mit Bauchtanzelementen durchwirkt. Heraus kommt eine bizarre und atemberaubende Tanzperformance......................und wem das dann doch alles ein bißchen zu progressiv war, wer den klassischen Bauchtanz vermißte, kam dann im dritten Teil voll auf seine Kosten. Hier zeigte jede der Künstlerinnen in einem Soloauftritt mit traditionellen Kostüm alle Facetten ihres Könnens. Vor allem Mona Habib beherrschte den faszinierenden Widerspruch, der dem orientalischen Tanz sein Geheimnis verleiht: wenn alle Bewegungen weich fließen, alles im Wechselspiel mit dem Zuschauer improvisiert scheint - und doch jeder Augenaufschlag dramaturgisch gesetzt ist.

 

 
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